tag 15 nach lepsa, zurück in die karpaten

287km // 2774 km
schlafen: hotel tresor, lepsa, ro

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aufgewacht, weils einfach nur noch heiss war, das thermometer meinte 27°, google spendiert 83% luftfeuchtigkeit dazu…..
also sau heiss und schwül, perfekt zum zelt abbauen und das ganze zeug eintüten. kaum bewegst dich, schon gehts los mit schweiss.
dabei die grandiose aussicht, nacher die motorrad-klamotten anzuziehen. aber wat mutt, dat mutt.
dann gings los über tulcea nach galati.

dort über die 1 kilometer breite donau mit der fähre. da war ne riesen schlange von autos, aber als motorradler hast das privileg vorzufahren und mit den ersten rauffahren zu dürfen. klasse, nix warten.


diesmal war das runterkommen die herausforderung, da war zwischen dem schiff und dam kai ein 15-20 cm breiter spalt, das kai um gut 10-15cm höher als die fähre und ich musst das schräg anfahren. wieder schwitzen, diesmal aus schiss, den bock hinzulegen. ging aber glatt.
weiter durch flaches land, immer richtung berge. hinter focshani wurd der himmel gaaanz verdächtig schwarz, angehalten und die wasserdichte schicht in die kombi eingebaut. da waren die strassen schon ein wenig nass, die luft dampfig, zum glück aber kühler.

wenig später gings rein in die karpaten, feuchte schlängelstrasse, auf der es ewig nimmer geregnet hatte, also  glatt durch gummiabrieb. dazu noch sand und dreck vom regen auf die strasse gespült. also nix mit kurvenspass, langsam tun war angesagt. muss ein richtiger wolkenbruch gewesen sein, der fluss schoss tiefbraun schlammig unter den brücken durch, nebelfetzen an den hängen, einmal wars sogar richtig nebelig.

hey otto, hättst das wetter net gleich hierher-reden brauchen!
in lepsa angekommen, hier wollt ich im zelt übernachten hab ich mir ein hotel gesucht, sah verdächtig nach ner verregneten nacht aus und das muss ja nicht sein. und richtig, kaum eingecheckt gings los mit dem tröpfeln…

jetzt hoff ich dass wieder aufhört, morgen gehts zum anfang  der transfagaraschan. die mag ich nochmal fahren, weils so toll war letztes jahr und da wären trockene strassen recht, ausserdem dürft die passhöhe im nebel sein, bei regen. aber erstmal gurk ich da hin und bis übermorgen kann sich ja ne menge tun,
denkt sich ralph

2 thoughts on “tag 15 nach lepsa, zurück in die karpaten”

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