tschechei 2018 tag 5 nach wien

13-06-2018
rozkos – wien
329 km.
schlafen: wieder daheim
wetter: kalt, schauerlich. oben in den bergen bis 10°, unten so 15-16° immer wieder ein paar tropfen. sonne?? fehlt.  🙄

Maximale Höhe: 991 m
Minimale Höhe: 160 m
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war ne laute nacht, heut nacht und nicht soo idyllisch wie’s auf dem bild ausschaut.
weil der campingplatz liegt zwar am see, aber direkt dahinter gibts die grosse verbindungsstrasse prag – breslau. so gibts auch jede menge brummies, die sind bis um 24-00 uhr gefahren und um 00-00 gings wieder los.
also was gelernt: der zeltplatz sollte nicht direkt an ner grossen strasse liegen.

morgens wars sau kalt und windig, um das glück zu vervollstängigen gabs auch noch  etwas nieselregen. also nix mit gemütlich frühstücken und in die sonne blinzeln.
also ganz auf die schnelle abgebaut, eingepackt und los, richtung adlergebirge.
das ist einer der bergzüge der sudeten, die waren früher überwiegend deutsch besiedelt, heute gibts da je den menge wintersport orte mit liften und allem drum und dran, nur klein und gemötlicher. schneesicher solls da auch sein.

über einen pass bei der Velká Deštná, dem höchsten punkt,, rauf bis über 1000mtr – da tats saukalte 10° gehabt-  gings an der polnischen grenze lang durch naturschutzgebiete auf kleinen aber recht guten strassen. die gegend, wunderschöne natur, ein paar kleine dörfer ab und an, riesen wälder. immer an der wilden adler – so heisst der bach, fluss- weiter nach südosten.
manchmal waren die strassen  echt übel, flicken und noch mehr flicken. aber das waren nur die kleinen, weissen. die gelben sind gut zu fahren und die grösseren eh super.
insgesamt war ich dann so genervt vom wetter und der stuckelei, dass ich einfach nur noch heim wollt.
so bin ich an brünn vorbeigeschossen, bei drasenhofen auf die autobahn und heimgesaust.

alles in allem wars wieder ne feine tour, auch wenn das wetter nicht so der hit war, wars auch nicht wirklich schlecht.
das erzgebirge, nordböhmen die sudeten und mähren sind echt sehenswert, die orte und häuser renoviert und hübsch anzusehen. ganz zu schweigen von den marktplätzen und schlössern.
das riesengebirge, das ich diesmal ausgelassen hab, werd ich ein andermal erfahren, vllt. auf ner tour durch süd-polen und die slovakei.

gelernt hab ich:

  •  die weissen strasserl sind mit vorsicht zu geniessen, nicht zu viele einplanen, oder die etappen verkürzen. so 300 km am tag ist da mehr als genug.
    – oder früher los und nicht so lang rumtrödeln
  • zelten an grossen verbindungsstrassen ist nicht der hit, weil laut.
  • im basecamp die zwischenziele exakt auf die strasse platzieren sonst werden die nicht automatisch gelöscht und bein anschliessenden neu berechnen der route ‘zerlegt der navi dan ganzen schönen plan.  🙁
    bis dann,
    ralph

und endlich gibts bilder zum kucken…..

2 thoughts on “tschechei 2018 tag 5 nach wien”

  1. Hallo Ralph
    Danke, dass wir dich „begleiten“ durften. Schöne Bilder, eh wie immer :-).
    Bist du bereit fürs Pilgertreffen oder musst dich ausrasten?
    Liebe Grüße
    Renate

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