karpatenbogen tag 6

piatra neamt – bran  317 km/  1684
durch die bicaz schlucht nach siebenbürgen

Maximale Höhe: 1282 m
Minimale Höhe: 351 m
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der tag der wow!’s
immer, wenn ich dachte, grossartiger geht’s nimmer ging’s grossartiger.
los gings mit nem stinknormalem frühstück im hotel. war ne laute nacht, wegen der feier, die ging bis um 5 uhr in der früh…..
wenn die leute hier feiern, dann richtig und laut und lang.
aber macht nix, hab geschlafen wie ein nasser sack, nachdem ich mir meinen quilt geholt hab. das zudeck war schwer wie’d sau, damit könnt’s jemand erschlagen.

die fahrt, einfach ne schau, gegensätze pur.
das ging auch erst ganz normal los, in der strahletag hinein.

dscn1646

dann kam’s richtig dicke:
durch ne schlucht, grad breit genug für ne 1 1/2 spurige strasse und einen kleinen fluss, da hätts’t mit ausgebreiteten armen  -fast – beide seiten erreichen können.
erst die pflicht zum kehren fahren, mann, sowas hab ich noch nicht gehabt.
serpentinen, mit so 5mtr. radius, innen so geschätzte 30-40+% steil, da hätt ich gern nen gang unter dem 1. gehabt…. knappe 800- 1000 umdrehungen hat die Q  gebraucht, hab gebetet, dass ich sie nicht abwürg, meine dicke. aber nein, gelobt sei das drehmoment von gaaaanz unten raus, alles stöhn…
nachher gings über nen weiteren pass, da war die kür angesagt, kurvenlabyrinth in traumhaften bergen.
ein herbsttag vom feinsten, die bäume leuchteten in alle farben – so grossartig.
im tal, eintauchen in den nebel, da musst ich glatt die griffheizung anmachen und hanschuh tauschen, von den leichten sommerlichen auf warme.
wieder auftauchen, in den strahletag, ein neuer pass, fahrvergnügen pur,  herbst-bäume, wälder, braun, gelb,rot, licht-leucht-funkel auf der strasse,
weiter ging’s in weites land.

vorbei an einer kaminholz-fertigung, da hab ich ne kleine umschau pause eingelegt.  wie ganz viel hier, eu gefördert – nein, nicht die pinkel-pause, sondern der betrieb – ohne das wär das land – denk ich – sehr arm. so hat die eu doch auch was gutes.
extra für freund otto waren heut jede menge biker unterwegs – mehr als in den letzten 5 tagen auf einmal. kein wunder, bei dem wetter und sonntag wars ja auch.
das war  schon in der weiten hargita, so heisst die gegend. wohl ungarisch besiedelt, die orte zweisprachig beschildert. ab der brücke gings weiter durch siebenbürgen.


  an der burg oberhalb von rupea, da bin ich vorbeigesaust auf top strassen, konnt’s einfach nicht lassen den glatten asphalt zu geniessen. ehrlich gesagt,  war ich zu schnell und hab die abzweigung übesehen….

aus der wikipedia button_externer_link:
Reps wurde als Marktflecken im 12. Jahrhundert als neue Siedlung auf dem Königsboden button_externer_link von deutschen Kolonisten, den sogenannten Siebenbürger Sachsen button_externer_link gegründet und nach unterschiedlichen Angaben 1324 oder 1344 erstmals urkundlich erwähnt. Es war eine der Primärsiedlungen der Sieben Stühle button_externer_link und bis ins 19. Jahrhundert Vorort des Repser Stuhls.
Eine Besiedlung des Ortes, von den Einheimischen bei Pădurea lui Grigore (Grigoriwald) genannt, deutet nach archäologischen Funden bis ins 2. Jahrhundert der Römerzeit zurück.

Die Repser Burg im 11. Jahrhundert errichtet, ist das Wahrzeichen der Stadt. Hoch über der Stadt auf dem Kohalmer Berg (578 m), ist sie als Ruine weithin zu sehen. Sie wurde im Jahr 1324 als castrum Kuholm zum ersten Mal erwähnt und war Sitz des Repser Königsrichters und der Stuhlobrigkeit, die von hier aus das Repser Ländchen, die östlichste Region des Königsbodens button_externer_link verwaltete. 1421 wurde die Burg von der Türken zerstört, nachher neu aufgebaut und auch gleichzeitig erweitert. Im 17. Jahrhundert wurde der dritte und vierte Burghof errichtet. 1790 zerstörte ein Unwetter die Wehrgänge und die Dächer, sodass diese verfielen. 1954 wurden einige Mauern restauriert und heute stehen die Burgreste unter Denkmalschutz.

shigisoara – schässburg button_externer_link – hab ich mir  für’s nächste mal aufgespart, genauso wie die kirchenburgen hier in siebenbürgen.
dass ich wieder hier herkomm steht fest, so grossartig das land – für meine möglichkeiten nicht wirklich mit worten zu beschreiben. kann nur sagen:
einfach herkommen und anschauen, geniessen und da sein, hier.
über beste strassen- nur bei den bahnübergängen ist höchste vorsicht geboten, weil die so mies sind, da schmeisst’s dich einfach vom bock runter, wenn du nicht im schrittempo rüberschleichst- ein paar kehren und schnelle kurven zum auflockern durften nicht fehlen,  gings richtung brasov und durch weite buchenwälder rein in die stadtnähe und den stau…..
die letzten 10-20 km wars ziiemlich dicht – da war irgendein festival und damit alles zu.

die pensiunea optim button_externer_link , alt, sauber, weit vom optimum entfernt, erinnert in ihrer art an yugo vor 20 jahren,  bin der einzige gast heut.
beim essen wurd ich mit traditoineller musik mit karaoke untermalung  “unterhalten”, schräg.

gegessen hab ich, nen palinka – schnaps – mit 60% hinterher, jetzt schweb ich  langsam in die heia.

2016karpatenboge_323

<3 lich ralph

2 thoughts on “karpatenbogen tag 6”

  1. Hallo Ralph
    Der Tag hätte mir auch gefallen. Ich hoffe das Wetter in den Bergen bleibt noch eine Weile schön, in Wien regnet es heute.
    Weiterhin ein frohes Hüftschwingen und Wedeln.
    Lieben Gruß
    Renate

    1. aye,
      jo, war richtig toll gestern, heut dafür weniger.
      soll – kann schneien. nicht so prickelnd.
      hoff ja, dass es mir mit dem wetter so geht, wie euch in den picos, will nix riskieren, auf zwei rädern fährts sich so blöd, wenns glatt ist…. per dose – auto – könnts klappen und leicht angezuckerte berge haben ja was für sich. aber knapp an null grad ist halt zu kalt am motorrad.
      <3 lich ralph

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