polen tag 9 nach wien

01-08-2019
cisna -wien
645 km.
schlafen:  zuhaus
wetter: früh bedeckt und regen, ab mitag wurd’s wieder schön, abends 28°

Maximale Höhe: 988 m
Minimale Höhe: 123 m
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waschelnass waren unsere zelte am morgen von regen und kondens. besonders das leichte vom otto sah aus wie ein nasser fetzen…. notgedrungen haben wir das ganze zeug nass eingetütet und sind los.
die gegend hier ist richtig schön, kein wunder dass da so viele wanderer unterwegs sind.

nach ner weile fings wieder an mit regen, also wasserdicht eingepackt und beschlossen, dass wir keinen bock drauf haben, noch ne nacht im feuchten zelt zu schlafen.


also muss die hohe tatra noch ein wenig warten, mit angeschaut und durchfahren zu werden. passt auch gut für einen 3-4 tages trip, sind so 400km von wien aus.

natürlich hats unterwegs aufgeklart, das wetter wurde besser und besser und als wir uns durch einen stau bei rozemberg gewurschtelt hatten war die sonne wieder da…..
aber nixda, der entschluss stand und wir sind über die niedere tatra nach banska bistrica, von da aus weiter via autobahn heimgedüst. musst ja so sein, ne tour ohne ne lange-etapppe geht garnicht…


kurz vor 21-00 war ich zuhaus, nachdem mir der otto in aspern einfach ausgekommen ist. ob er so ganz alleine nachhause gefunden hat? 😯

alles in allem wars ne schöne tour, vor allem auch weil mich der otto die ganze zeit verfolgt hat 😉  hatten ne menge spass und männergespräche über mopeds und andere hübsche dinge 🙄 
danke für’s mitkommen,
ralph

ein wenig statistik:
strecke:
3408 km gesamt
   378 km durchschnitt/fahrtag
schlafen:
9x im zelt
1x in hütte
verbrauch:
350.- € futter/schlafen
250,- € sprit
    55,- € durchschnitt pro tag
   75,- € strafe :

alles in allem ist das land wirklich ne reise wert, oder 2 oder 3 oder so. hauferts  natur und kult-hur und nette menschen, mit denen du deutsch, englisch, sogar polnisch!! reden kannst und  wenn nicht, dann halt kauderwelsch mit pantomime. klappt immer. günstig ist‘s allemal.

nur das flache land, das fordert ganz eigene qualitäten, für einen von kurven und bergen verwöhnten fahrer. ne neue erfahrung -im wahrsten sinne- ists auf jeden fall. also auspropieren, es lohnt sich .

das -verschrien- chaotische fahren stellt sich als  aufmerksam und devensiv heraus, es wird platz gemacht und nicht auf „ich hab recht“ wie oft bei uns gefahren. find ich gut.

 

ich freu mich auf deinen kommentar oder deine meinung

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