das stuhleck erFahren ….

330 km ca. 8 stunden

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immer wald- oder weinviertel ist langweilig. abwechslungsreich solls sein, das rumfahren. drum gehts heut runter durchs industrieviertel,- das ist der südliche teil vom wiener becken um wiener neustadt herum-  über die bucklige welt, den letzten rest der alpen. stark gegliedert und nur noch das rumpfgebirge- drum gibts da hauferts kleine kurvige strassel, über kuppen, tiefe täler, luftige höhen- , zum stuhleck in den fischbacher alpen und dem wechsel, die liegen schon im steirischen, da wo peter rossegger zuhaus war  und durch die wiener hausberge mit rax und schneeberg wieder heim

aber der reihe nach:
los gings mit der unvermeidlichen vielgehassten tangente rüber nach schwechat auf der autobahn bis fischamend. rechts runter, dann im ort gleich links über den straniger berg – dem wolf von bike on tour seine leib und magen videostrasse beim motorrad-testen –  durchs leithagebirge nach eisenstadt und weiter nach forchtenstein, wo eine esterhazy-sche festung steht. da hatten die im grossen krieg ihre pretiosen in der schatzkammer liegen. die ist so gut versteckt, dass die nicht gefunden und geplündert wurde.

über die kehren – achtung, der weisse asphalt ist arsch-glatt, wenn nass – übers rosaliagebirge nach hochwolkersdorf, dem tor der buckligen welt und hauptquartier der ruhmreichen? roten armee am ende vom ll. weltkrieg wie sie wien eingenommen haben. da gabs den ersten photostopp – wie üblich 😉  ,danach weiter über kringelige rauf-runter-strassen über bromberg und kaltenegg runter zur wechsel bundesstrasse. die überquert, zum feistritz-sattel, an der grenze zur steiermark. kurzer ratsch mit einem sertao-besitzer -die maschine ist der direkte nachfolger von F-chen, der f650 dakar- .
runter nach rettenegg, da rechts weg den pfaffensattel hoch mit seinen 23%.
auf der passhöhe geht links die geschotterte  mautstrasse rauf zum stuhleck. die schranke war offen, allerdings stand noch GESPERRT auf dem schild mit den maut-hinweisen.
überlegt und trotzdem raufgefahren. umdrehen kann ich ja immernoch, wenns sein muss.
es musste sein.
knapp über 1600mtr war die strasse noch unter altschnee begraben, kein weiterkommen auf den letzten 150 höhenmetern. also kehrt, nix mit gipfelrastund kaffee. aber ne rumkuck-pause gabs dann doch, mit blick zum semmering und wechsel rüber.

 

ein  video vom versuch das stuhleck zu erfahren:

 

der rest ist schnell erzählt.
den pfaffensattel über ein paar nette kehren runter, die alte semmering-bundesstrasse ab steinhaus wieder rauf zur passhöhe mit ihren luxus-hotels aus der k&k zeit. von da durch den 20 schilling-blick – der heisst so, weil der am alten 20 schilling schein drauf war – durch die kalte rinne  nach reichenau an der rax und erst durchs höllen-, danach das klostertal und über pernitz und herrnstein – da gabs nach bisher 7 std fahren noch ne rast im wald – wieder heim, da bin ich um kurz nach 20-00 uhr kaputt aber zufrieden eingelaufen.

den abstecher zur marmau-wiese hab ich sein gelassen, war eh schon recht spät und ich schon ziemlich kaputt, wiedermal zu wenig pause gemacht, bis auf kurze photostopps.
alles in allem war ich fast 8 stunden unterwegs, 330 km. gebraucht hat F-chen 3,5ltr/100 km. find ich klasse!

bis zum nächsten mal,
take care, save ride!
ralph

 

 

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