TET ungarn sect 4 tag 2

19-08-2021
dunakiliti -> komarom / ungarn
124 km ca 80% off-road
schlafen: wp-camp komarom 12€
GPS:N47.72377° E18.14675°
wetter: früh 19⁰, bewölkt, später so30⁰

Gesamtstrecke: 123.58 km
Maximale Höhe: 167 m
Gesamtanstieg: 1815 m
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Um 1/2 9 hab ich zusammengepackt und bin ne stunde später los, gleich auf den tet, der geht direkt am camp vorbei.

das erste stück geht’s durch die donauauen, so schön dort. die wege gehen gut zu fahren, fast alles Schotter, besser donaukies. einmal musst ich ne furt umfahren und mir nen anderen Weg suchen, die war mir zu kritisch. durch den regen der letzten tage ist das wasser trüb und steht hoch, so konnte nicht wirklich sehen wie tief es ist.
kurz drauf gabs ne moderate, also kurz angehalten davor, lage gepeilt, tief luft geholt und durch.  meine erste furt mit bravour gemeistert. mittags war ich dann in györ, nach fast durchgehenden 70km naturstrasse!

 

mit nem tourer mag ich das nicht fahren,  dafür gibt’s ja F-chen. mit ihr machts deutlich mehr spass. in györ im spar eingefallen, wasser, siegerbier und was zum futtern für heut abend geholt und ne brotzeit für den weg.

weiter durchs land auf immer schlechteren wegen, gingen aber –für mich ungeübten – mit vorsicht ganz gut zu fahren. dann ists passiert, ich hab die kleine umgelegt, unter nem baum im gras lag sie ….
den weg hams mit bahnschotter ausgebessert, und der war noch total locker….. das wars dann, so schnell konnt ich nicht gucken, wie ich ins schlingern gekommen bin und die gute hingeschmissen hab. F-chen wieder aufgestellt , ging erstaunlich gut, trotz voll bepackt. Da hat sich das umpacken und erleichtern schon bewährt! schwerer wars, die gefallene wieder auf den rechten weg zu bringen, raus aus dem gaben. Aber auch das hat mit viel schnaufen und schwitzen funktioniert, zum glück. das ganze ist in der tiefsten pampa passiert, ausser der autobahn in der nähe niemand weit und breit.

 

die wege wurden schmaler, reine feldwege mit gras zugewachsen, nur zwei tiefe spuren. gaaanz laaaangsam, genau zielen und nicht wackeln, so gings. wenns mal breiter wurde, gabs ne neue überraschung: lockerer, super feiner sand. mit dem bin ich noch nicht freund, das muss ich noch lernen, wie das geht. bilder gibt’s keine davon, war viiiel zu sehr mit fahren beschäftigt um dadran zu denken

mach grad pause auf nem friedhof, da gibt’s schatten und ruhig ists da eh. sind inzwischen so 28-29⁰ da wars die richtige entscheidung mit der leichten sommerjacke und den motorradjeans zu fahren, ist schön luftig.

so 1-2 stunden hab ich noch vor mir, 20-30km. an die 85km bin ich gefahren, strengt ziiiemlich an, das enduro-wandern.
so, bin nach 2 versuchen weiter der piste zu folgen direkt zum camp. das erste mal gabs ein fahrverbot durch den windpark, beim 2. gabs erst hauferts sand, später wurde der weg mit nem erdhobel platt gemacht, also gabs lose erde, gemixt mit den furchen drunter.lecker, aber nicht lustig, find ich. am end stand ich an einem weg T zwischen 3 halb ausgetrockneten schlammpfützen mit tiefen reifenspuren drin.
auch nicht lustig…..
das kleinste übel gewählt und umgedreht, da wusste ich, was mich erwartet.

 

So bin ich bald genussvoll auf tarmac = teerstrassen dahingerollt und um 6uhr im camp eingelaufen. böld ist nur, dass das restaurant und das büfe zu sind.
hab mich soo aufs siegerbier gefreut. das gabs doch noch, gibt ein kleines magazin, wie es hier heisst, ein mini-shop. das geniess ich grad, noch voll verstaubt und in stiefeln vor dem zelt aufbauen.

wie weit ich morgen komm, weiß ich noch nicht, wird sich weisen.
bis dann,ralph

ich freu mich auf deinen kommentar oder deine meinung

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