durch die bucklige welt zum stuhleck

 

Gesamtstrecke: 355.52 km
Maximale Höhe: 1376 m
Gesamtanstieg: 7207 m
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gestern hab ich bei F-chen das gabelöl geweschselt, das soll alle 2 jahre gemacht werden und ich hab  keinen plan, wann das das letzte mal gemacht wurde.
ausserdem ist mir die dämpfung ein wenig zu weich, F-chen benimmt sich an der ampel beim anhalten wie leiwand jimmy das gummipferd.  die gabel taucht total tief ein, beim anhalten.
also im forum rumgelesen und anschliessend ab zum onkel louis, öl holen 
eingefüllt, 550 ml pro holm, lt vorgabe.
davon:
250ml w 15 castrol
300ml w10 ravenol
so der servicepunkt ist auch abgehakt und ich bin neugierig, wie sich F-chen jetzt benimmt.

heut morgen, dann noch schnell ne tour geplant. wieder mal auf’s stuhleck wollt ich eh schon, wegen der naturstrasse. die bin ich ja mit der Q schon gefahren.
los gings wie üblich, erstmal raus aus wien über die tangente und ein stück autobahn bis fischamend, von da aus übers leithagebirge über den stotzinger berg. eine fein zu fahrende strasse, 2 kehren gibt’s da auch.
weiter nach mattersburg und dann rauf über forchtenstein mit der esterhazy’schen festung und  rosaliagebirge zum tor der buckligen welt bei hochwolkersdorf, dem ersten photostopp:

ich mag den namen, ist ne wunderschöne hügelige gegend, mit vielen kleinen kringeligen strassen, die immerwieder überraschende ausblicke bieten, wenig verkehr und gut zum motorrad-touren.

über kaltenberg rüber nach aspang-markt ins wechselland, st. corona am wechsel, kirchberg und dann rauf zum feistritz-sattel.
über die grenze in die steiermark und rettenegg rauf auf den pfaffensattel. der war heut nicht gut zu fahren, die südrampe ist neu geteert worden und bis fast zur passhöhe gabs jede sch..leuder splitt. aber spannend zu fahren und mit den schmalen reifen von der dakar gings deutlich besser als mit den dicken dingern von der Q.
oben angekommen gabs 2 überraschungen:
die privatstrasse zum stuhleck ist gesperrt, hrrrrmpfff
nachtrag 09-07-21 inzwischen weiss ich auch warum: die alois günter hütte ist z.zt. geschlossen, der alpenverein sucht nen neuen pächter.
es fängt an, zu tröpfeln, hrrrrmpfff und ich bin mit der luftigen sommer-kombi unterwegs…..

also gehts weiter. am weg runter hats ein wenig geregnet, so 709 tropgen,  richtung semmering. das letze stück auf der alten reichsstrasse, die ehemalige passstrasse, wie ich denke.
an den luxuriösen hotels der k&k zeit vorbei, schlängel ich mich auf mini strasserl – und zum schluss schotter auf nem feldweg mit ner ober fiesen steilen engen kehre. in der hab  ich natürlich mal wieder schiss gekriegt hab uns mitten drin angehalten. erst zentimeterweise um’s eck und befreit schneller werdend   bin ich rüber nach reichenau an der rax.
tankstopp gemacht, 3,7ltr/100km braucht die gute, find ich supi!

weiter durchs höllen- und später das tiefental an der kalten kuchl vorbei auf standard-strecke via haselrast und gutenstein- waldegg – herrnstein, leobendorf, ab da  autobahn und wegen stau doch wieder landstrassen über schwechat nach hause.
zum schluss war ich ziiiemlich ko, 8 stunden fast im stück gefahren, nur mini pausen zum bilder machen. so bin ich glücklich um ¾ 9 zum siegerbier zuhaus eingelaufen.
war wieder ne schöne tour, ist wirklich ideal hier in wien, rundum so tolle gegend! und ich ‘könnte’ ja sogar mal in die stadt reinfahren, mit den öffies…..

ach so: F-chen fährt sich wie ausgewechselt, war ein voller erfolg, der ölwechsel!

3 thoughts on “durch die bucklige welt zum stuhleck”

  1. endlich, freu ich mich das da wieder was weitergeht. du bist ein KM. fresser , hoffentlich hast du was von uns gelernt. KAFFEE ist lebensnotwendig! wo sind die videos geblieben?
    mit den besten otto

  2. Hallo Ralph,
    da gibt es ja wieder Neues im Block, supsi 🙂
    Haha, die Bucklige Welt liebst aber nur auf zwei Räder gell? Mir hat sie auch sehr gut gehend gefallen.
    Du bist auch ein Stück Bahnwanderweg gefahren, da war ich am Samstag unterwegs, gehend natürlich ;-).
    Bei den zwei Hütten auf deinem Foto ist in einem Werkzeug und im anderen ein Arbeitslager zur Zeit des Bahnbaues
    (1848 – 1854) drinnen. Hast hineingeschaut?
    Wie immer schöne Fotos.
    Also dann, bis am Samstag und lieben Gruß
    Renate

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